Die 1000 Teiche- (und Wälder)-Tour

Als „Frankens gemütliche Ecke“ ist das Land um den Aischgrund bereits bekannt. HINTERINDIEN.DE legt noch eins drauf: Als „Land der 1000 Teiche (und Wälder)“ ist er wahrlich eine Reise wert! Hier ist der Karpfen das Wappentier einer ganzen Region. Und selbstverständlich führen die vielen ruhigen Wanderwege immer wieder an großen und kleinen Karpfenteichen vorbei. Wer danach gerne Fisch isst, erlebt ein (mittel-)fränkisches Paradies. Starten Sie jetzt mit HINTERINDIEN.DE zur 1000 Teiche Tour, die erstmals 2006 eingewandert und 2026 aktualisiert worden ist. Wegen der vielen Wald-Etappen eignet sie sich auch optimal als Hochsommer-Tour – aber: auf jeden Fall Proviant und Getränke mitnehmen!
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Weitere InformationenInfo-Meile
Nr. 45
13 km
4 Std.
Rundblick
Nein
Mittelfranken
Aischgrund
Nein
Rundtour
Mittlerer Kraftaufwand
Die Anfahrt
Um den Startpunkt der 1000 Teiche Tour aus dem Jahr 2006 zu erreichen, geben Sie in Ihr Navigationsgerät die Adresse „Birnbaum 56, 91466 Gerhardshofen“ ein. Alternativ dazu empfiehlt Ihnen HINTERINDIEN.DE Google-Maps. Wichtig: Klicken Sie hier direkt zu Google-Maps. Dieses kleine mittelfränkische Dorf hat in der Ortsmitte einen Gasthof Namens „Hammerschmiede“. In dessen Nähe finden sich ausreichend Parkplätze, wo Sie Ihren Wagen abstellen können.
Die Wandertour

Die Wanderung beginnt am hinteren Ende des Parkplatzes – gegenüber der Eingangstür zur „Hammerschmiede“. Dort haben Sie einen Blick auf den großen Dorfweiher hinter den Gebäuden. Die Tour startet allerdings ein Stückchen weiter hinten, wo die Ortsstraße eine Kurve macht. Dort sehen Sie eine Bank und an einem alten Baum einige Wegweiser (Bild), die nach rechts von der Hauptstraße weg ortsauswärts weisen.

Es geht ein klein wenig bergauf. Von nun an folgen Sie dieser Richtung und dem Wegsymbol mit einem gelben Querbalken (
) auf weißem Grund. Weiter oben biegt eine Straße nach links oben ab, die Sie aber links liegen lassen. Halten Sie sich immer leicht rechts bzw. gerade auf der Straße am Hang entlang, bis Sie – wiederum leicht nach rechts und ziemlich geradeaus weiter in die Hecken führt.
Der Weg führt Sie also von Hecken flankiert aus dem Ort hinaus, und das immer geradeaus. Rechts unten wird der Weg dabei stetig von den sogenannten Reisichbach-Teichen „begleitet“. Er führt als Hohlweg durch dichte Laubhecken (Bild), die im Sommer viel Schatten spenden und – wenn Sie im Herbst wandern – im Oktober allerdings so richtig bunt zur Geltung kommen. Von links stößt dann ein breiterer Fahrweg hinzu. Gehen Sie jedoch immer leicht rechts geradeaus weiter. Der Gelb-Querbalkenweg (
) zeigt Ihnen immer die richtige Route. Rechts unten zieht sich eine scheinbar endlose Kette von Teichen bzw. Weihern entlang. Rechts oben liegen Wiesen und Felder vorm Waldrand. Hin und wieder öffnet sich ein etwas weiterer Blick. So geht es immer geradeaus weiter.
Nach etwa 1 ½ Kilometern öffnet sich der Wald und Sie sehen den Ort Kästel mit seiner markanten alten Wehrkirche. Gehen Sie immer geradeaus auf den Ort zu. Bei den ersten Häusern angekommen, halten Sie sich einfach rechts und gehen in die Ortsmitte bis zur Kirche. An der Kirche treffen Sie auf eine nach links bergab führende Straße, auf der Sie später dann nach links unten abbiegen (Bild).
Vorher lohnt sich allerdings ein Blick in die alte Wehrkirche. Sie ist nicht riesengroß, hat aber dennoch mehrere Emporen. Kunstgeschichtlich bedeutsam sind die bei einer Renovierung wieder freigelegten alten Fresken im Altarraum.
Nach Besichtigung der Kirche folgen Sie dem Gelb-Querbalken-Weg dort bergab (
). Er führt kurz auf der schmalen Landstraße aus dem Ort Kästel hinaus und macht dort eine große Linkskurve (Bild) in Richtung Birnbaum und führt außerhalb des kleinen Ortes durch eine Hecke. Rechter Hand breiten sich dann bereits die nächsten großen Karpfenteiche aus.
Gleich nach dem großen Weiher (hinter der Hecke) biegt ein befestigter Feldweg nach rechts ein (Bild). Folgen Sie ihm und dem gewohnten Symbol (
). Gleich am Anfang des Weges am Weiher, in den Sie eingebogen sind, treffen Sie auf eine Gabelung: Hier geht es rechts weiter (zweiter Pfeil) – also im Tal an den Weihern entlang. Diesmal geht der Weg aber direkt an ihnen entlang, ohne Bäume dazwischen.
Nach einer Weile geht es, nachdem der Weg durch Felder und Wiesen führte, erst in einem Links- und dann einem Rechtsbogen, auf einen neuen Waldrand zu und dann am Waldrand (und den Weihern) entlang. Bitte beachten: An der Gabelung (Bild), die noch vom Waldrand entfernt ist, erst einmal links weiter gehen.
Im Rechtsbogen geht es dann anschließend zwischen dem nächsten Waldrand und den Weihern entlang (Bild). Der Weg wird dann wieder gerade und Sie kommen dabei an vier, von Natur umrahmten Teichen vorbei. Um diese herum der Wald dann aber immer enger.
Erst, nachdem es noch diesen Weihern am Waldrand entlang gegangen ist, biegt der Weg schräg nach links in den Wald ein. Dort wird er zum etwas schmäleren Pfad. Und hier sieht man – wenn auch in etwas größeren Abständen – immer noch den Gelb-Balken-Wegweiser (
). Nun geht es leicht bergauf. Auch hier ist der Gelb-Querbalken-Wegweiser immer gut sichtbar angebracht.
Nach einer sanften Steigung und einer leichten Linkskurve von den Weihern weg, geht es an einer Gabelung (Bild) nach rechts weiter. Auf einem Pfad geht es jetzt ein Stück entlang, und dann geradeaus wieder aus dem lichten Wald hinaus ins Freie.
Und hier außen treffen Sie – wie sollte es hier anders sein – wieder auf kleine Karpfenteiche. Geradeaus geht es noch ein Stück weit am Waldrand weiter, bis es „ganz hinaus“ auf die Freifläche geht. Vorne sehen Sie schon eine Landstraße und den nächsten Ort Rezelsdorf. Auf diese Landstraße steuert Ihr Weg direkt zu.
Nach einer Weile des Entlanggehens am Waldrand und anschließend an einer langen Hecke, trifft der jetzt wieder breite und geschotterte Weg auf die schmale Landstraße. Auf ihr biegen Sie nach rechts ab (Bild) und sehen schon mit dem spitzen Kirchturm von Rezelsdorf (Bild) das nächste Etappenziel dieser Tour. HINTERINDIEN.DE empfiehlt, auf Landstraßen generell eher links zu gehen, da Sie dann den Gegenverkehr immer gut im Sichtfeld haben.
In Rezelsdorf gehen Sie in die Ortsmitte bis kurz vor die Kirche. Kurz davor biegt eine Straße „Am Brunnenhof“ nach links oben ab (Bild). Folgen Sie dieser Straße. Sie führt an schönen alten Häusern (siehe oben im Bildteil) vorbei und wieder aus dem Ort hinaus.
An einer Straßengabelung außerhalb des Ortes (Bild) zeigt der Gelb-Querbalken-Wegweiser (
) erneut nach links. Nun wandern Sie hinaus auf eine weite ebene Fläche. Rechts stehen einige Streuobstbäume am Rande einer großen Pferdekoppel. Sicherlich wird es keine Einwände geben, wenn Sie sich einen Apfel gönnen. Der breite, geschotterte Weg führt Sie geradeaus in Richtung Waldrand und in einen Wald hinein.
Jetzt folgt wieder eine Wald-Etappe: Dabei lässt auch dieser Wald wieder viel Licht herein, sodass es sich hier angenehm wandern lässt. Leicht kurvig geht es ein weites Stück geradeaus und über eine Kreuzung (Bild) geradeaus hinweg. Von rechts stößt übrigens auf dieser Kreuzung ein Weg mit blauem Punkt (
) auf Ihren Gelb-Querbalken-Weg. Er gesellt sich zu Ihrem bisherigen Weg-Symbol (
). Und von jetzt an wird ER das neue Wegsymbol an das Sie sich fortan halten: also der blaue Punkt auf weißem Grund (
).
Der Blaupunkt-Weg wird noch ein Stückchen vom Gelb-Querbalken-Weg begleitet. Doch nach einer Weile führt der Weg geradeaus wieder aus dem Wald hinaus. Und außen an der Ecke trennen sich die beiden Wege: Folgen Sie dort dem Blaupunkt-Weg (
) nach links (Bild).
100 Meter geht er außen am Waldrand entlang, wobei Sie hier jetzt an einem vor nicht allzu langer Zeit neu erbauten, großen Windrad vorbeikommen. Es produziert saubere Energie, hat aber einen Nachteil: Ein Schild weist auf möglichen Eisfall im Winter hin, weshalb Sie diese Tour bei Schnee und Eis nicht wandern sollten. (Diese Tour wurde aber auch schon vorher nicht für den Winter empfohlen.)
Anschließend führt der Weg dann wieder in einen weiteren Wald hinein. Dieser neue Weg ist stellenweise deutlich von Gras überwuchert. Sie können aber an diesen Stellen dann seitlich davon entlang gehen. Beachten Sie bitte das Thema Zecken. Nach einer Weile treffen Sie dann auf eine natürliche Wegkreuzung (Bild). Auch hier ist der Blaupunkt-Wegweiser (
) angebracht: Er biegt rechts ab. Hier geht es dann kurz durch eine Mulde, nach der sich dieser Weg dann gabelt (nicht im Bild): Wählen Sie auch hier die rechte Richtung. Und Sie treffen hier auch bereits auf den nächsten blauen Punkt (
), woran Sie erkennen können, dass Sie hier richtig sind.
Der Weg wird wieder zum Pfad und macht eine leichte Kurve, die von gut sichtbaren blauen Punkten begleitet wird. Gehen Sie immer geradeaus weiter mit leichtem Gefälle bergab. In diesem außerordentlich schönen Stück Kiefernwald soll es übrigens viele Pilze geben. Allerdings sollten Sie sich mit Pilzen gut auskennen, wenn Sie sie sammeln möchten. Nach einer ganzen Weile gabelt sich der Weg dann wieder. Ca. 10 Meter vorher weißt ein blauer Punkt (
) mit Pfeil darunter schon darauf hin. An der Gabelung zweigt nach links ein Pfad ab und Sie sehen hier auch links wieder den blauen Punkt (
) mit einem zusätzlichen „D2“ (auf gelbem Grund)-Wegweiser. Also bitte auf diesen Pfad abbiegen.
Nur wenige Minuten nach der Abzweigung auf dem Pfad (Bild) mündet dieser – schräg/gerade – wieder auf einen breiteren Weg, der weiterhin leicht bergab führt. Auch dort bleiben beide Wegweiser sichtbar. Geben Sie auch weiter unten bitte immer genau auf den Blaupunkt-Wegweiser (
) acht und folgen Sie ihm, bis der Weg den Wald wieder verlässt.
Außen erreichen Sie erneut mehrere Karpfenteiche und freie Wiesen und Felder. Sie haben nun den Rand des Aischgrundes erreicht. Stellenweise bietet sich jetzt schon ein relativ weiter Blick nach Südwesten in Richtung Neustadt an der Aisch an. Außerdem begegnen Sie hier vielen „Grauen Gesellen“, den Fischreihern. Für sie ist diese Landschaft ein Paradies. Für die Karpfenzüchter sind die Fischreier allerdings oft die Hölle. Beide haben jedoch ihren berechtigten Platz.
An verschiedenen Bäumen angebracht, finden Sie immer wieder die Blaupunkt-Wegweiser, die Ihnen den Weg in Richtung des Dorfes Traishöchstädt weisen. Kurz vor dem Ort erreichen Sie einen breiten Schotterweg, auf den Sie nach links abbiegen. Kurz darauf mündet dieser Schotterweg erneut auf einen breiten Schotterweg, auf dem Sie nach rechts abbiegen, um in den Ort hinein zu wandern. Gleich am Ortseingang gabelt sich die schmale Ortsstraße (Bild) und Sie gehen hier links weiter, um bis hoch an die Ortsstraße zu gelangen.
Oben auf dieser Ortstraße biegt der Weg erneut nach links (Blaupunkt
beachten) ab. Dort kommt eine Kreuzung: Biegen Sie an ihr leicht nach links in Richtung Dachsbach (gelbes kleines Straßenschild beachten) ab und wandern nun wieder aus dem Dorf Traishöchstädt hinaus.
Nach nur 300 Metern außerhalb des Ortes biegen Sie auf den ersten geteerten Feldweg nach links ein. Direkt an der Einmündung (Bild) sehen Sie wieder einen blauen Punkt mit einem Pfeil darunter, der den Weg geradeaus auf der Straße weiter weisen würde. Er ist der letzte auf dieser Tour, denn Sie verlassen hier den Weg mit dem blauen Punkt. Ignorieren Sie das also und folgen Sie von nun an aufmerksam der HINTERINDIEN.DE-Wegbeschreibung, indem Sie nach links in den geteerten Feldweg abbiegen.
Er führt an einem neuerlichen Fischteich vorbei, zwischen vielen Feldern entlang und beschreibt dann eine weite Rechtskurve. Zur Orientierung: Es geht unter einer Stromleitungs-Trasse hindurch. Eine Weile nach der weiten Rechtskurve wird der geteerte Weg zum Schotterweg.
Dieser führt weiter in Richtung des Weilers Göttelbrunn. Kurz vorher treffen Sie auf eine kleine Teerstraße, die nun direkt nach links in Richtung Göttelbrunn führt (Bild). Biegen Sie hier nach links ab.

Doch schon kurz vor dem grünen Ortsschild (Bild) biegen Sie nach rechts auf einen breiten Schotterweg ab, der (unbeschildert) in Richtung des Dorfes Linden führt. Sie sehen dort einen Wegweiser mit gelbem Punkt (
), dem Sie von hier an folgen. Linden ist das nächste Etappenziel dieser Tour und schon der letzte Ort vor Birnbaum.

Der Schotterweg führt in einer Linkskurve um Göttelbrunn herum, das abermals von einem großen Weiher flankiert wird. In einer Doppelkurve führt der Weg anschließend wieder in Richtung Waldrand. Direkt an der Ecke des Waldes biegen Sie scharf nach rechts ab (Bild).
Der Weg führt nun also am Waldrand entlang (links der Wald; rechts die Felder), bis der Gelb-Punkt-Weg (
) an der nächsten Wald-Ecke dann mit einem Pfeil nach links weist. Von dort aus steigt der Weg nach dem Linksabbiegen – als breiter Schotterweg am Waldrand entlang – ganz minimal an.
Sie erreichen kurz darauf auf einer Anhöhe eine kleine natürliche Verkehrsinsel mit Bänken zum Genießen der Aussicht. Dort weist der Gelbe-Punkt weiter geradeaus zum Ort Linden, den Sie bereits einen knappen Kilometer entfernt sehen können. Der Blick über die rechte Schulter lässt Sie hier übrigens weit nach Westen in das schöne Aischgrund-Tal schauen. Und gleich am Ortseingang von Linden finden Sie rechts einen großen Biergarten, der zum Verweilen einlädt.
Um diesen Biergarten führt die Ortsstraße im rechten Winkel „herum“. Das heißt, Sie gehen am Biergarten vorbei und biegen gleich auf die erste schmale Straße, die aus dem Ort wieder hinaus führt, nach rechts ab. Und beim Abbiegen sehen Sie auch noch einmal den gelben Punkt (
) und kurz darauf kommen Sie an der anderen Seite des Biergartens vorbei und verlassen damit den Ort Linden.
Diese Teerstraße führt immer geradeaus und wird nach einer Weile wieder zu einem geschotterten Weg. (Bild: Eine Abzweigung nach rechts, lassen Sie rechts liegen.) Links unten in der Talsenke sehen Sie beim Geradeausgehen wieder eine Kette von Karpfenteichen.
Nach einer Weile biegt Ihr Weg nach links unten ab, um zwischen den Teichen hindurch zu führen. Hier treffen Sie wieder auf den gelben Punkt (
).
Auf der anderen Seite der Teiche biegen Sie dann nach ca. 100 Metern dann nach rechts auf den Schotterweg (Bild) in Richtung des Ortes Birnbaum, den Sie schon sehen können, ab und wandern damit weiter im Teichgrund entlang. Jetzt dauert es nicht mehr sehr lange, bis der Weg wieder zu einer schmalen Teerstraße wird.
Und nicht viel später erreichen Sie nach einer weiten Linkskurve die Ortsverbindungsstraße, an deren linker Seite Sie – nach links (Bild) – wieder in die Ortsmitte von Birnbaum gelangen. Beim Weg in den Ort hinein kommen Sie am Schloss von Birnbaum vorbei, das allerdings in Privatbesitz ist und recht versteckt liegt. Oben im HINTERINDIEN.DE-Bildteil zur 1000 Teiche- (und Wälder)-Tour finden Sie dennoch ein Bild davon. Mitten im Ort treffen Sie wieder auf den Parkplatz bei der „Hammerschmiede“, den Start- und Zielpunkt dieser HINTERINDIEN.DE-Tour.
Die Länge der hier beschriebenen 1000 Teiche Tour beträgt fast 13 Kilometer. Wichtig sind bei dieser Tour wieder feste hohe Schuhe wegen der möglichen Zeckengefahr. Die von HINTERINDIEN.DE beschriebene Tour wird bis zu 4 Stunden dauern.
… oder wandern Sie diese Tour mit „Komoot“:
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