Auf dem Petersberg Frankenhöhe Erlebnispfad

Der 504 Meter hohe Petersberg südlich von Bad Windsheim ist schon von einiger Entfernung aus gut zu sehen. Er gliedert sich ein in die zahllosen bekannten und unbekannten fränkischen Sagen-Orte: So erzählt man sich noch heute die Sage vom Schatz im Petersberg und eine weitere vom unterirdischen Gang von der Kirche St. Kilian in Marktbergel zum Petersberg. Darüber hinaus gehört er zu einer langen Kette von Bergrücken und -kanten, die den Nordrand des Naturparks Frankenhöhe bilden. Dass sich hier eine gute Aussicht ins tief liegende Aisch-Tal bei Bad Windsheim bietet, versteht sich fast von selbst. Nach der ersten Einwanderung im Jahr 2010 wurde diese Tour nun 2025 neu fotografiert und nachgewandert. Folgen Sie HINTERINDIEN.DE über den Erlebnispfad Petersberg hinauf auf diese hervorspringende Anhöhe. Hier gibt es viel Interessantes und Lehrreiches für Ihre Kinder aber auch für Sie selbst.
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Weitere InformationenInfo-Meile
Nr. 91
3 ½ km
1 ½ Std.
Rundblick
Nein
Mittelfranken
Frankenhöhe
Ja
Rundtour
Leichter Kraftaufwand
Die Anfahrt
Startpunkt der Petersberg Frankenhöhe-Tour ist der Wanderparkplatz oberhalb von Marktbergel. Am oberen Ortsende der Gemeinde führt die Ansbacher Straße auf die Umgehungsstraße. Überqueren Sie diese sicher: Auf der gegenüberliegenden Seite sehen Sie schon den Startpunkt des Erlebnispfades Petersberg Frankenhöhe mit einigen Infotafeln (Bild). Geben Sie in Ihr Navigationsgerät einfach „Ansbacher Straße, 91613 Marktbergel“ ein. Alternativ dazu empfiehlt Ihnen HINTERINDIEN.DE Google-Maps. Wichtig: Klicken Sie hier direkt zu Google-Maps.
Die Wandertour
Folgen Sie vom Startpunkt (Tafel 1) aus, dem geteerten Weg (Bild oben), der von hier aus direkt von der Umgehungsstraße weg und dabei sanft bergan führt. Rechts unterhalb des Weges kommen Sie kurze Zeit nach dem Anfang der Tour an einem mit viel Schilf gesäumten Weiher (Bild) vorbei. Von einer kleinen Aussichtsplattform (Bild) haben Sie einen guten Ausblick hinunter auf den Weiher. Links am Hang stehen viele Streuobstbäume, was die Tour während des ganzen Jahres interessant macht, weil Sie im Frühling die Blüte und im Herbst die Laubfärbung der Bäume betrachten können..
Es geht erst einmal fast einen halben Kilometer geradeaus auf diesem geteerten Weg, während Sie an weiteren Infotafeln und Ruhebänken vorbei kommen. Unter anderem werden die heimischen Singvögel dargestellt und beschrieben.
Gelbe Wegweiser mit einem Ameisensymbol begleiten Sie in einigen Abständen, jedoch finden sich an den entscheidenden Stellen des Erlebnispfades Petersberg Wegweiser, auf denen er mit Namen ausgeschildert ist. Nach diesem ersten halben Kilometer folgen erst ein leichter Links- dann ein Rechtsbogen. Dann treffen Sie auf Bienenstöcke (Bild), zu denen jedoch (auch laut Warnschild) einiger Abstand gehalten werden sollte.
Nahe den Bienenstöcken gabelt sich der Weg. Biegen Sie wie beschildert nach links vom geteerten Weg ab und folgen einem neuen, mit offenen Pflastersteinen ausgelegten Weg, der Sie ein kurzes Stück und an einem Waldrand entlang durch eine Senke führt. (Der Ameisen-Weg wäre rechts weiter gegangen, doch hat Sie hier der deutlich angebrachte Erlebnispfad-Wegweiser sicher nach links abbiegen lassen.) Der Weg am Waldrand ist jedoch nur kurz, da Sie nach etwa 50 Metern auf einen Wegweiser treffen, der Sie nach rechts in den Wald hinein führt.
Im Wald wird der Weg zu einem natürlichen Wanderpfad. Auch hier steht gleich am Anfang eine Infotafel. Danach folgen beim Aufstieg weitere kleine Tafeln mit einem Blätter-Quiz am Wegrand. Lassen Sie sich für die ersten der beiden nennenswerten Steigungen des Erlebnispfades ausreichend Zeit, denn sie ist nicht wirklich von langer Dauer. Zeitweise führt der Pfad auch durch einen Hohlweg (Bild).
Oben wird es wieder eben und Ihr Pfad mündet auf einen breiten Forstweg, an dem einige Infotafeln (Bild) stehen. Hier biegen Sie dann nach links ab – Sie wandern also an den Tafeln entlang. Und auch hier weist ein Wegweiser des Erlebnispfades Petersberg deutlich sichtbar die Richtung. Dieser breite Forstweg fällt erst einmal leicht ab und führt anschließend am Berghang entlang. Auf der linken Seite können Sie beim Gehen ab und an einen Blick durch die lichten Hecken ins Tal hinunterwerfen, aus dem Sie hochgewandert sind.
Es wird insgesamt heller, da sich rechts nach kurzer Zeit wieder Wiesen am oberen Hang ausbreiten. Außerdem kommen Sie an einem Aussichtspunkt mit Sitzbank vorbei. Nach einer weiteren Infotafel geht es an einer langen Hecke, die sich weiterhin links am Wegrand hinzieht, entlang. Am Ende dieser ebenen Etappe, an der es an der Hecke entlang ging, erreichen Sie nach einem minimalen Anstieg ein offenes Plateau.
Dieses weite Plateau bildet den ersten, oder auch den unteren Sattel des Petersberges. Und schon hier bietet sich ein weiter Ausblick ins Tal. Vorne, leicht unterhalb des Plateau-Randes haben Sie die beste Sicht, dort steht übrigens ein Baumstamm mit drei unterschiedlichen großen Löchern (siehe übernächstes Bild).
Ebenfalls vorne auf dem Plateau steht ein Wegweiser, der Sie auf dem Erlebnispfad Petersberg nach rechts weiter in die Hecken weist. Und dort treffen Sie mittlerweile NICHT mehr auf den Hecken-Tunnel. Aber: Es gibt noch den Pavillon: Er beinhaltet Infotafeln und Tier-Schaukästen, um das Biotop Hecke besser kennen- und schätzen zu lernen.
Nach dem Verlassen des Pavillons folgen Sie weiter dem Weg durch die Hecke, wo einst der Tunnel hindurch geführt hat. Hinten wieder herausgekommen, gehen Sie aber wieder vor an die „Baumstamm-Tafel“ mit drei Löchern (Bild). Von dort aus steigt – selbstverständlich auf der gegenüberliegenden Seite des Abhangs – ein Weg steil bergan. Sie bringen ab jetzt die zweite, entscheidende Steigung dieser Tour auf einem nun schon sehr naturbelassenen Wanderweg (Bild) hinter sich. Folgen Sie dem Weg bergan.
Es geht dabei in zwei Etappen hoch auf den Petersberg. Diesem Weg merken Sie allerdings leicht an, dass er bei Regen eher nicht zu empfehlen ist. Hier kommen Sie übrigens an einer zweiten Schlitten-Sitzbank-Gruppe (Bild) während dieser Tour vorbei. Zwischenzeitlich wird der Weg dabei noch einmal flacher und zum breiteren Wiesenweg, der an einer Hecke – sie ist rechts am Wegrand – entlang führt. Hier können Sie noch einmal durchatmen, bevor Sie den letzten großen Anstieg erreichen.
Dann geht es aber deutlich bergauf (Bild): am Anfang noch moderat und dann richtig steil – aber das Ziel rückt schon, markiert mit einem großen Holzkreuz, in Ihr Blickfeld. Das motiviert und Sie werden recht schnell die letzten Höhenmeter überwunden haben.
Links und rechts am Wegrand stehen auch Ruhebänke, die Sie bei Bedarf natürlich nutzen können. Doch auch oben werden Sie Bänke vorfinden, weshalb sich das Durchhalten empfiehlt.
Auf dem Gipfelplateau angekommen, haben Sie das große Highlight und damit den Namensgeber der Tour erreicht: den 504 Meter hohen Petersberg. Infotafeln erzählen einiges über ihn und seine Aussicht ist besonders bei richtig schönem Wetter wunderbar. Sie sehen die vorgelagerten Dörfer und Gemeinden und in der Mitte des breiten, sich nach Westen (links) hin öffnenden Tales die Stadt Bad Windsheim. Nördlich zieht sich die Südkante vom Steigerwald entlang. Einige Aussichten finden Sie oben im Bildteil zu dieser Tour.
Nachdem Sie die Ausblicke vom Gipfel aus genossen haben, folgen Sie dem schmalen Pfad (anfangs mit Steintreppe, Bild) auf der Rückseite des Gipfelplateaus, der mit einem Holzgeländer gesichert, bergab führt. Er fällt gleich relativ steil ab und führt teilweise durch Hecken und dann am Fuße des Plateaus in einem Linksbogen an einer Wiese entlang. Auch an einer Sonnenuhr kommen Sie hier vorbei. Das Geländer gibt Ihnen die Richtung klar vor.
Nach der Wiese führt er noch flach bergab und in eine Senke in Sattelform hinein. Über deren hinteren Rand führt der Weg dann aber leicht nach rechts hinweg. Es geht dabei ganz kurz bergauf (Bild). Dort steht auch wieder ein Holzgeländer und auf der hinteren Seite dieses Randes führen wieder ein paar steinerne Stufen nach unten.

Auf der folgenden Wiese angekommen, weist wieder ein gelber Erlebnispfad Petersberg-Wegweiser die Richtung: Es geht nach links hinunter. Nach dem wenige hundert Meter langen, sanften Abstieg treffen Sie erneut auf ein weiteres Sattelplateau des Petersberges mit Sitzgruppen, Hängematten sowie einem Lochstein (siehe oben im Bildteil) zum Hineinhören – und noch einmal einer Aussichtsmöglichkeit ins Tal. Beim Weg hierher haben Sie sicherlich schon linker Hand die nächste Infotafel an der Hecke gesehen (nächstes Bild), an der Sie in einiger Entfernung vorbei gekommen sind.
Zu der Infotafel an der Hecke (Bild) müssen Sie vom Steinmal aus wieder zurück, denn dort führt der Erlebnispfad dann weiter. Auch ein gelber Wegweiser zeigt vom Steinmal zurück in Richtung der Hecken und der Infotafel. An dieser geht es vorbei auf eine ganz schmale Wiese, deren Verlauf Sie folgen.
Kurz nach dem Passieren dieser Infotafel erreichen Sie eine Abzweigung, bei der Sie, dem dortigen Wegweiser folgend, den schmalen Wiesenpfad nach rechts unten wählen. Er führt nun deutlich bergab und stellenweise wieder an einem hölzernen Geländer entlang. Auch hier wird wieder klar, dass Sie diesen Weg lieber an sonnigen anstatt von regennassen Tagen gehen sollten, da sonst erhebliche Rutschgefahr herrschen würde. Bei gutem Wetter ist aber jeder Meter dieses Weges ein Genuss.
Unten geht es noch kurz durch einen dichteren Streuobstbestand und unten an dessen Ende öffnen sich weite, eingezäunte Wiesen (Bild). Am Waldrand steht linker Hand eine weitere Infotafel zum Erlebnispfad.
Gehen Sie auf dem breiten Wiesenweg weiter bergab und folgen dem Linksbogen, den der Weg beschreibt. Stellenweise geht es zwischen eingezäunten Wiesen bergab – während Sie auch hier wieder weite Ausblicke genießen können.
Nach dem Linksbogen führt der Weg noch ein Stück weit gerade am Hang entlang, bis er zuerst nach rechts unten abbiegt und dort auf einen breiteren, geschotterten Weg einmündet. Gehen Sie auf diesem Weg dann nach links (Bild) – Sie sind nun fast ganz unten auf Talhöhe. Am Wegrand folgt die weitere Infotafel Nr. 14, die über den Gipsabbau in dieser Region berichtet. Sicher haben Sie von oben die große Abbaugrube gesehen, die sich nicht weit entfernt nordöstlich im Tal ausbreitet.
Dann teilt sich etwa 100 Meter nach der Infotafel der Weg. Dort steht ein „Bienen-Hotel“. (An dieser Stelle könnten Sie zwar noch einen ebenfalls zum Petersberg Erlebnispfad gehörenden Abstecher nach links oben in einen Hohlweg machen, den Sie aber dann wieder auf gleicher Strecke herab wandern müssten.) Zurück zum Startpunkt gelangen Sie allerdings, indem Sie an dieser Weggabelung nach rechts unten abbiegen (Bild), also ein kurzes Stück in Richtung Marktbergel.

Nach nur 50 Metern erreichen Sie allerdings eine größere Weggabelung. (Geradeaus würde ein Weg in Richtung Marktbergel weiter führen, der andere – Ihrer biegt nach links ab.) Hier biegen Sie also nach links auf den geteerten Weg ab, in dessen Richtung hier auch ein Wegweiser zeigt.

Dieser bildet nämlich, parallel zum Petersberg und parallel zu den sich am Hang reihenden Streuobstbäumen verlaufend (Bild), den „Endspurt“ des Erlebnispfades.
Es folgt noch einmal eine weite Kurve, die von dichten Hecken flankiert wird. Dann sehen Sie nach kurzer Zeit wieder die Kreuzung und den Parkplatz nahe der großen Umgehungsstraße, an der sich auch der Startpunkt des Erlebnispfades Petersberg Frankenhöhe befindet und erreichen damit den Start- und Zielpunkt dieser HINTERINDIEN.DE-Tour.
Die Länge der hier beschriebenen HINTERINDIEN.DE-Tour auf den Petersberg Frankenhöhe beträgt 3 ½ Kilometer. und ist gut für Familien mit Kindern (allerdings nicht mit Kinderwagen o. ä.) geeignet. Jedoch sollten Sie sie nur bei trockener Wetterlage wandern, da die Wege bei Nässe teilweise sehr rutschig sein können. Sie wird in etwa 1 ½ Stunden zu bewältigen sein (ohne Einkehr-Zeiten).
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