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Am seinem hinteren Ende verlässt ein Wanderweg den großen Parkplatz. Rechter Hand führt eine mit Baumstämmen stabilisierte Natur-Treppe den Hang hinauf. Diese Steigung ist am Anfang der Tour am leichtesten zu überwinden. Nach einer (steilen) Weile wird es oben dann auch wieder flach bis Sie auf einen breiten Weg treffen. Gehen Sie diesen nach links weiter. NEU: Hier ändert sich allerdings der Weg, weil noch immer unzählige Bäume, die vom Januar-Sturm Kyrill niedergestreckt wurden, den breiten Forstweg blockieren. Biegen Sie nach einem kurzen Stück - dem Holz-Wegweiser folgend - nach links in den Naturlehrpfad ein. Er führt nun auf und ab am Hang entlang. Achten Sie hier auf Ihre Trittsicherheit, damit Sie nicht fallen oder gar abrutschen. Vom Naturlehrpfad bietet sich allerdings ein grandioser Blick steil hinunter ins Tal. Nach einem knappen Kilometer kommen Sie direkt zum alten Rebecca-Stollen. Eine Informationstafel weist auf ihn hin, und durch eine steinerne Rinne fließt aus diesem Stollen heute noch stetig Wasser.
Nach einigen hundert Metern auf dem natürlicheren Weg erreichen Sie den ersten Aussichtspunkt: die "Kanzel". Von ihr aus bietet sich der erste Ausblick hinüber zum "König-David-Aussichtspunkt" und - etwas unterhalb - den "Hirschsprung". Nach der Kanzel führt der Weg wieder ca. 70 Meter weit leicht bergab. Unten erreichen Sie einen breiteren Forstweg. Wandern Sie hier nach rechts oben weiter. Dort angekommen, weist ein Wegweiser dann nach links hin zum "König David-Aussichtspunkt".
Den "Hirschsprung" erreichen Sie, indem Sie den felsigen Aussichtspunkt geradeaus überqueren. Ein steiniger Weg - bei dem Sie jeden Schritt mit guter Aufmerksam tun sollten - führt ein Stück weit bergab bis zu einem weiteren kleineren Aussichtspunkt. Und schon rückt der "Hirschsprung" ins Blickfeld. Ganz Mutige wagen sich sogar bis hin zu hölzernen Hirschfigur. Hier ist aber größte Vorsicht nötig - Absturzgefahr! Aber auch vom sicheren Standpunkt aus sehen Sie den überlebensgroßen hölzernen Hirschen, der gerade zum Sprung ins Tal ansetzt. An einem weiteren kleinen Aussichtspunkt ist übrigens der Blick nach Norden ins nahegelegene Südthüringen frei.
Auf dem (anfangs) breiten Forstweg, auf denen der Abwärts-Pfad mündet, gehen Sie dann nach links weiter. Jetzt geht es erst einmal immer geradeaus weiter an der Selbitz entlang. Nach etwa 500 Metern erreichen Sie eine große Holzbrücke mit Türmchen, den "Jungfernsteg". Überqueren Sie diese Brücke und gehen Sie auf am anderen Ufer nach links weiter in Richtung Süden. Kurz darauf treffen Sie auf das alte Kraftwerk Höllental, das bereits im Jahr 1888 gebaut wurde und das bis zum heutigen Tage in Betrieb ist. An den Sonntagen im Sommer bietet sich hier immer ein besonderes Spektakel: dann können Sie die bis zu 35 Meter hohe Wasserfontäne sehen, die nur zu Demonstrationszwecken für die Wanderer bei schönem Wetter in Betrieb ist. Links oben hinter dem Kraftwerk befindet sich zudem der alte Wasserturm, zu dem Sie zusätzlich hochsteigen können.
Die Länge des hier beschriebenen Weges beträgt fast 8 Kilometer. Die von HINTERINDIEN.DE beschriebene Tour wird etwa 2,5 Stunden dauern. Unser Service: Drucken Sie die Ausdruck-Version dieses Monatsthemas als Wanderführer aus. >> Unser Bildteil zeigt Ihnen Impressionen
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